New Adventures in Vexillology #5 | Ana Alenso, Laura Bruce, Tue Greenfort, Sophia Pompéry, Tita Salina, MoreUtopia! | Summer Season 2019 | Kunstverein Amrum | Curated by Valeska Hageney & Imke Kannegießer

  • Ana Alenso, Fair Use, 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Ana Alenso, Fair Use, 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Sophia Pompéry, Ich glaube nicht an Windstärke, 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Sophia Pompéry, Ich glaube nicht an Windstärke, 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Tue Greenfort, Affirmative Negative, 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Tue Greenfort, Affirmative Negative, 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Laura Bruce, Twister, 2009/2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Laura Bruce, Twister, 2009/2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Tita Salina, 1001st Island – The Most Sustainable Island in the Archipelago, 2015/2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Tita Salina, 1001st Island – The Most Sustainable Island in the Archipelago, 2015/2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • MoreUtopia!, we are sunk, we are sunk, we are finished, 2013/2019, Photo: Sandra Hermannsen
    MoreUtopia!, we are sunk, we are sunk, we are finished, 2013/2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Installation view, New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Installation view, New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
  • Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen
    Installing New Adventures in Vexillology 2019, Photo: Sandra Hermannsen

 

Jedes Jahr lädt der Kunstverein Amrum die Kuratorinnen Valeska Hageney und Imke Kannegießer ein, das Ausstellungsprojekt „New Adventures in Vexillology“ mit einem wechselnden Jahresthema und von gesellschaftlicher Relevanz auf Amrum zu realisieren. Nationale und internationale Künstler*innen produzieren für die Ausstellungsserie eine Arbeit im Format der Fahne, die schließlich den harten Witterungsbedingungen ausgesetzt und den ganzen Sommer am Strand rund um die Uhr öffentlich zugänglich ausgestellt ist.

 

Dancing while the earth is burning
mit Ana Alenso, Laura Bruce, Tue Greenfort, Sophia Pompéry, MoreUtopia! (Jasmine Johnson, Gareth Owen Lloyd, Kristin Luke, Rachel Pimm und Alice May Williams) und Tita Salina
kuratiert von Valeska Hageney und Imke Kannegießer

Für die 5. Ausgabe mit dem Titel „Dancing while the earth is burning“ gehen wir auf den Themenkomplex Umwelt und Klima ein. Umwelt meint hier nicht allein nur die Ökologie, wie auch das Klima nicht nur auf die Natur verweist, vielmehr implizieren diese Schlagwörter auch gesellschaftspolitische Fragestellungen. Nachhaltigkeit und Naturschutz sind für das Lokale, wie etwa die Insel Amrum, substanzielle Themen, doch wirken sie ebenso global. Bruno Latour spricht in seinem Werk „Das Terrestrische Manifest“ (2018) unlängst vom 21. Jahrhundert als das Zeitalter des Geo-Sozialen. Es kann heutzutage nicht mehr kartografisch vordergründig sein, wo wir uns befinden und leben, sondern wie miteinander, wenn nämlich dieses Etwas, Planet Erde, längst selbst zum Akteur geworden ist und auf unsere Handlungen zu reagieren beginnt. Latours Hypothese nach, versteht man nichts von den aktuellen politischen Positionen, wenn man die Klimafrage nicht in ihr Zentrum rückt. Ohne diesen Kern lassen sich kaum die menschlichen Ungleichheiten, das Ausmaß der wirtschaftlichen Deregulierung, die Kritik an der Globalisierung und das panische Verlangen nach etwaigen Schutzmaßnahmen einzelner Nationalstaaten verstehen.

Die Zusammenhänge zwischen der Umwelt einerseits und der Gesellschaft, der Politik und Wirtschaft andererseits sind augenscheinlich und so deckt auch Naomi Klein in ihrem Werk „Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima“ (2015) die Mythen auf, welche die Klimadebatte in ihrer Umsetzung trüben. Im Kapitalismus wird weiterhin alles Handeln vom Markt bestimmt und einzig nach Gewinn und Wachstum ausgerichtet. Dabei ist der Klimawandel ein zivilisatorischer Weckruf, eine kraftvolle Botschaft, die schon längst in der Sprache von Bränden, Überschwemmungen, Erdbeben, Stürmen und Dürren etc. übermittelt wird. Hunderttausende Schüler*innen demonstrieren jeden Freitag weltweit und sprechen es laut aus: Wir haben keinen Planet B! Der Klimawandel hat längst stattgefunden. Wir tanzen, obwohl die Welt um uns herum bereits brennt! Wir müssen unsere Welt und unsere Einstellung ihr gegenüber endlich verändern, statt nur auf Energiesparlampen zu wechseln. Es ist dringend an der Zeit mit den Herausforderungen umzugehen und zu handeln.


ZU DEN KÜNSTLER*INNEN

Ana Alenso
Ana Alenso kombiniert entfremdete aber dennoch identifizierbare Logos der Ölindustrie mit einem Fisch auf schwarzem Grund. Nicht nur Ölkatastrophen, sondern auch Offshore-Bauwerke wie etwa Ölförderungsplattformen, greifen massiv in die Ökosysteme der Meere ein. Der Begriff „Fair Use“, den Alenso hier für ihre Flagge gewählt hat, bezeichnet eigentlich die Rechtsdoktrin bestimmter Urheberrechts-Systeme und des so genannten Common Law. Es erlaubt die unlizenzierte Verwendung sonst urheberrechtlich geschützter Werke, wenn sie der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Produktionen dient. Die Aneignung ökologischer Güter wie z. B. bei der Ölförderung sollte ebenso kritisch, reflektiert und der Allgemeinheit dienend, statt ausbeutend und rein wirtschaftlichen Interessen folgend, stattfinden.

Ana Alenso (*1982, Caracas, Venezuela) arbeitet in den Medien Skulptur, Installation und Video. Sie nimmt in ihrer Praxis oftmals auf aktuellste Ereignisse innerhalb des Referenzrahmens Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft Bezug. Sie studierte Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin (2015), sowie Media Art & Design an der Bauhaus Universität Weimar (2012) und machte ihr Diplom an der Armando Reveron Arts University in Venezuela (2004). Ihre Werke wurden im Sixty Eighth Art Institut (DK), Museo de Porreres (ES), Kinderhood &Caracas (DE), Neues Museum Weimar (DE); Nietzsche-Gedächtnishalle Weimar (DE), Ex Teresa Arte Actual (MEX); Centro Cultural Matucana-100 (CH), Museo Alejandro Otero, Espacio Monitor, Gallery Oficina#1 und Gallery Abra (VE) und vielen anderen Orten ausgestellt.

Laura Bruce
Ein riesiger schwarzer Tornado rast auf ein kleines ungeschütztes Haus zu. Die Natur wirkt in Bruces großformatigen schwarz-weißen Graphitzeichnungen meistens immer dominierend und bedrohlich. Aber es geht nicht nur um Landschaft oder Natur an sich. Bruce ist fasziniert von der Komplexität der Natur, weil sie ihrer Meinung nach, gerade in der Kombination aus unermesslicher Schönheit und Gewalt das Einzige ist, was wahre Ehrfurcht hervorrufen kann. „Die Wissenschaft hat vieles schon entdeckt und entschlüsselt, aber noch nicht die Natur in ihrer Totalität. Sie ist mächtiger als wir, nie richtig berechenbar, und kann, besonders dort, wo ich herkomme, auch sehr feindlich sein.“ Laura Bruce erlebte selbst einen Tornado. Dieses Naturereignis verarbeitet sie in ihren Landschaftszeichnungen. Es wird darin deutlich, dass der Versuch, die Erde zu bezwingen, ein immerwährender Kampf ist.

Laura Bruce (*1959 New Jersey, USA) lebt und arbeitet seit 1990 in Berlin. Sie studierte Malerei an der State University of New York at New Paltz und Bildhauerei an der Slade School of Fine Art in London und war Gastprofessorin am Exeter College of Art and Design, der Slade School of Fine Art in London, der Kunsthochschule Weissensee in Berlin und der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Tue Greenfort
Die Flagge „Affirmative Negative“ von Tue Greenfort ist eine Collage aus Symbolen, visuellen Zeichen, Formeln und Text, sowie fotografischen Elementen im Negativ-Verfahren. Die zwei visuellen Signale „Ja“ und „Nein“ des internationalen Flaggenalphabets umrahmen dabei eine Gruppe Naturliebhaber, die mit ihren Rücken zu uns gewandt in eine Landschaft blicken. Diese evozierte emotionale Sehnsucht bei der Betrachtung von Landschaft, in ihrer Darstellung an Malereien von Caspar David Friedrich erinnernd, wird ergänzt durch Illustrationen von Pilzen, biochemische Schaubilder, Formeln und Wörter wie z.B. „exclusion“ (Ausschluss), „competition“ (Wettbewerb), oder „Panthogen“ (ein krankheitserregendes Bakterium), die sich aus einem Rucksack herauswinden. Ein schelmischer Wurm schaut aus seinem Erdloch hervor. Tue Greenfort verquickt Emotionalität und akademisches Wissen gespickt mit Humor. Während die Gruppe in die Ferne blickt, eröffnet sich die Natur direkt vor unseren Füßen. Die Mensch-Natur-Beziehung ist wechselseitig, analytisch komplex und kompliziert und doch vielleicht so einfach – ja und nein zugleich.

Tue Greenfort (*1973 in Holbaek, Dänemark) arbeitet interdisziplinär und befasst sich mit Themen wie das Öffentliche und das Private, Natur und Kultur, Konzernen und Individuen. Greenfort ist bekannt für seine Freilandinstallationen und formuliert oft eine direkte Kritik an ökonomischen und wissenschaftlichen Praktiken der heutigen Zeit. Fasziniert von dem wandelnden Charakter der Natur, arbeitet er an einem erweiterten Begriff der Ökologie, der die Umwelt, soziale Verhältnisse und die menschliche Subjektivität umfasst. Als Teil der dOCUMENTA (13) in Kassel war Greenfort Co-Kurator eines Archivs über Multi-spezies und Co-evolution mit dem Namen „The Worldly House“. Greenfort hatte Einzelausstellungen in der South London Gallery, London (2011), Kunstverein Braunschweig (2008) und Secession, Wien (2007) und Witte de With, Rotterdam (2006) und nahm darüber hinaus an zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. Greenfort lebt und arbeitet in Berlin und Dänemark.

Sophia Pompéry
In Pompérys Flagge trifft Wind auf feuchte Tinte, was die Blockbuchstaben ausfasern lässt. Die auf der Flagge zitierte Aussage „Ich glaube nicht an Windstärke“ nimmt sich dem Experiment an, was passiert, wenn das Element (Wind), welches hinterfragt wird, selbst das Statement zerlegt. Pompéry paraphrasiert hier die Aussage einiger Klimakritiker, die trotz vorgelegten Fakten immer wieder behaupten: „I don’t believe in Climate Change“. Pompérys Experiment geht sogar einen Schritt weiter, bzw. wird die Aussage „Ich glaube nicht an Windstärke“ doppelt widerlegt, da die Flagge selbst den ganzen Sommer 2019 während der Dauer der Ausstellung der Windstärke ausgesetzt sein wird und immer mehr zerfleddert. Der Wind setzt die Arbeit fort. Bis zum konsequenten Schluss.

Sophie Pompéry (*1984 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin und Istanbul) studierte von 2002 bis 2009 Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weissensee bevor sie Teilnehmerin am „Institut für Raumexperimente“ bei Olafur Eliasson an der Universität der Küste, Berlin, wurde. In ihren Arbeiten (Installationen, Fotografien, Performances und Skulpturen) kann der*die Besucher*in bisweilen selber interaktiv am Schaffensprozess der Werke teilnehmen. Dabei fließen aktuelle politische Geschehnisse genauso ein wie Philosophie und Physik. 2012 war sie Stipendiatin des DAAD Kunstprogramms mit einem sechsmonatigen Aufenthalt in Istanbul. 2013 erhielt Sophia Pompéry den Jaqueline Diffring Preis zur Förderung der bildenden Künste und das Projektstipendium des Stiftung Kunstfonds. Ihre Werke wurden in verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a. hatte sie Einzelausstellungen im Studioraum 45cbm in der Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (2017) und im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden (2013). Bis Ende Juni sind ihre Werke in der Berliner Galerie Wagner + Partner zu sehen.

MoreUtopia!
MoreUtopia! beschäftigen sich mit Fragestellungen zu (alternativen) Gesellschaftsformen, zur Umwelt, zum Design und den Verflechtungen zum Kapital. Der Name des Kollektivs verweist auf das 1516 verfasste Werk „Utopia“ des britischen Diplomaten und Schriftstellers Thomas More, der darin das Leben der Utopier beschreibt, das auf den ersten Blick demokratischen Grundregeln folgt. Doch das arbeitssame und glückliche Leben gründet bei genauerem Hinschauen durchaus auf Ausbeutung und auf Macht, auf Sklaverei, Ungerechtigkeit und Krieg. More entwarf damit einen subtilen Spiegel für das imperiale und koloniale Großbritannien der Zeit. Heute beschreibt der Begriff Utopie umgangssprachlich vielfach ein (unerreichbares) Paradies, doch wird die darin liegende Doppeldeutigkeit, nämlich ebene jene immanente Kritik unterschlagen: Utopie, ein griechisches Wortspiel aus „no place“ (OU-Topos) und „good place“ (EU-Topos), ist stets auch Dystopie. Das Motiv der Flagge entstand ursprünglich als Poster im Rahmen einer Seminarveranstaltung 2013 der Whitechapel Gallery in London. Die Flagge ist unterteilt in zwei Farbbereiche, der Spruch „We are sunk“ (wir sind gesunken) – aus Holzstämmen, die bekanntermaßen schwimmen können, zusammengesetzt – ist mittig platziert, wobei das „are“ (sind) genau auf der Bruchlinie steht. Es ist dieses Kippmoment, an dem wir uns befinden. Wir sinken, sind bereits gesunken – und können nicht nicht handeln.

Das Kollektiv MoreUtopia! besteht seit 2012 aus Jasmine Johnson, Gareth Owen Lloyd, Kristin Luke, Rachel Pimm und Alice May Williams. Die Künstler*innen und Kulturproduzent*innen besetzten und bespielten während des Studiums an der Goldsmith University London einen Arbeitsraum und forschten, befragten und entwickelten eine gruppenorientierte Praxis zum gemeinsamen Lernen durch Diskussionen, Schreibübungen, Forschung, Gruppenkritik und „familiäre“ Routinen. Seither existiert eine Lesegruppe zu postutopischen und sozialtheoretischen Texten und sie arbeiten, neben der individuellen Praxis, auch kollaborativ und projektbezogen zusammen.

Tita Salina
Die Flagge zeigt ein Bild aus der Videoarbeit „1001st Island – The Most Sustainable Island in the Archipelago“ (2015), auf der die Künstlerin auf einer künstlichen Insel aus Plastikmüll steht. Den Müll hat sie gemeinsam mit Fischern der Insel Muara Angke gesammelt, welche zur Gruppe der so genannten Tausend Inseln (Kepulauan Seribu) in der Java-See nördlich von Jakarta, Indonesien, gehört. Der Archipel gilt als Touristenparadies doch gleichzeitig sind die Küsten und das Meer einer enormen Verschmutzung ausgesetzt. Salinas Video – und hier die Flagge – ist Protest gegen die Passivität der lokalen Behörden und harte Kritik an die Regierung: geplant ist ein Mauerprojekt, dass die Inseln vor den steigenden Meeresspiegel und damit verbundene Überschwemmungen schützen soll. Der Bau von neuen, künstlichen Inseln ist geplant mit der vorhersehbaren Folge der Gentrifizierung, also dem sozioökonomischen Strukturwandel, dass die ansässige Bevölkerung durch wohlhabendere Bevölkerungsschichten verdrängt wird. Doch niemand braucht eine Mauer, niemand weitere künstliche Paradiese. Auch wenn das Video auf das lokale Problem aus Rückgewinnung und Flächennutzung von Land und auf die von Menschen verursachte Umweltverschmutzung eingeht, zeichnet sich eine globale Universalität ab die übertragbar ist: Wir müssen die wirklichen Probleme benennen und an echten, anstelle von Scheinlösungen arbeiten.

Tita Salina (*1973 in Palembang, Sumatra, lebt und arbeitet derzeit in Jakarta, Indonesien) forscht zu Themen der Ungerechtigkeit, der Umwelt und der Marginalisierung. Oftmals legt sie in ihren Werken Bedingungen offen, um eine Diskussion um Menschenrechte und Werte zu ermöglichen. Sie hat an internationalen Ausstellungsprojekten teilgenommen, u. a. an Gruppenausstellungen „The Breathing of Maps“ (2019) am Yamaguchi Center for Arts and Media (YCAM), Japan, „Hello World. Revision einer Sammlung“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart Berlin (2018), und stellte auf der Jakarta Biennale (2015), bei Tokyo Wonder Site (2014) und dem Stedelijk Museum, Amsterdam (2013) aus. Sie studierte Grafikdesign am Jakarta Institute of Art (IKJ) und gründete das Designstudio Ahmett Salina gemeinsam mit Irwan Ahmett. Auch als Duo übersetzen sie häufig soziale Themen in Ereignisse, die sich spontan im öffentlichen Raum als eine Form des „urbanen Spiels“ entfalten und kritische Alternativen schaffen.






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